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Der Aufbau der Karosserie:

Zunächst ging ich daran den Innenraum zu „entkernen“. Nach dem Entfernen der inneren Verkleidung und dem ziehen unzähliger Nägel, habe ich die maroden Holzteile durch neue ersetzt. Die hinteren Radkästen habe ich herausgeflext und aus Anhängerkotflügeln und glatten Blechen neu zusammengeschweißt. Durchgerostete Teile der Rückwand im unteren Bereich abgeschnitten und ersetzt. Alle Roststellen innen abgeschliffen und gestrichen. Danach von der Aussenhaut sämtliche Farbe entfernt. Als nächstes hab ich mir die Türen vorgenommen. Auch hier wurde alles auseinandergenommen bis auf den Holzrahmen und die Blechverkleidung. Zutage kam verrottetes Holz und durchgerostetes Blech im unteren Teil der Türen. Also Blech abschneiden, Holz erneuern und neues Blech anschweißen. Die Fensterkurbelmechanik und die Türschlösser entrosten, richten und reparieren. Dann ging es ans einpassen der Türen in die Karosserie. Dazu die Scharniere aufreiben und neue Bolzen anfertigen. Scharniere richten bis die Spaltmaße gleich waren. Nun alles wieder demontieren und alle Blechteile grundieren.

Vor dem Lackieren baute ich die Karosserie aufs Fahrgestell, passte die hinteren Kotflügel ein (die hatte ich neu anfertigen lassen) und musste für einen guten Sitz der Motorhaube Unterlaghölzer zuschneiden, die zwischen Karosserie und Fahrgestell passten.

Die Karosserie, aufgebaut auf einen kleinen Rahmen mit Rädern, schaffte ich dann zum Lackierer. Die Kotflügel, sowie einige Verkleidungsbleche auf dem Fahrgestell, sollten schwarz, der gesamte Aufbau ein dunkles Rotbraun ( FIAT 153) bekommen. Die Farbe hatte ich vorher anhand des originalen Armaturenbrettes bestimmen lassen. Endlich kam die Fertigmeldung vom Lackierer und ich freute mich sehr über die geleistete gute Arbeit.

Einen jungen Autosattler hatte ich inzwischen auch aufgetrieben, der gewillt war die notwendigen Innenarbeiten bei mir zu Hause auszuführen. Für ein leichteres Arbeiten stellte ich die Karosserie auf zwei Böcke. Die Sitze und die Sitzbank hinten, sowie den Himmel und einige Verkleidungsteile wurden in seiner Werkstatt aufgearbeitet und vorgefertigt. Zuhause montierten und passten wir alle Teile ein.

Mit vier Mann an vier Ecken hoben wir die Karosserie aufs Fahrgestell! Dann ging‘s ans montieren und einhängen der Türen. In der Folge kamen die hinteren Kotflügel, das vordere Ausstellfenster, die Motorhaube, die vordere Rahmenverkleidung, die Kofferbrücke und zig Kleinteile zum Anbau. Der Fußboden bekam eine Lage Riffelgummi und darauf einen von Autosattler umsäumten Teppichbelag. Alles schick- endlich war es soweit für eine Probefahrt mit dem fertigen Wagen! Noch ein bisschen Angst vor dem TÜV, aber auch da war alles in Ordnung. Zugelassen habe ich ihn als Oldtimerfahrzeug mit rotem Kennzeichen. Und die ersten 100 km sind schon fehlerfrei bewältigt. Leider meldet sich das unsynchronisierte Getriebe noch ab und zu beim runterschalten. Aber da arbeite ich dran. 

Es folgen die Fotoserien:

Aufbau Motor

Aufbau Fahrgestell

Aufbau der Karosserie

Die Innenausstattung

Angefertigte Teile

Der fertig restaurierte Wanderer

 

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